Schlaglichter

Meine Schwiegermutter hat uns heute besucht und ist dann mit dem Zug zurück nach Berlin gefahren. Sie ist heute 84 geworden und eine kleine, zierliche Frau. Im Zug musste sie die ganze Zeit (über eine Stunde) stehen, niemand hatte ihr einen Platz angeboten. Wieder einmal bin ich fassungslos, was aus diesem Land geworden ist.

Die Mutter einer Freundin ist gestorben und die Formalitäten müssen geregelt werden. Unsere Freundin ist also auch bei der Bestatterin und fragt interessehalber, ob es mehr oder weniger Todesfälle als vor Corona gibt. Mehr und v.a. junge Menschen zwischen Ende zwanzig bis Mitte vierzig sterben jetzt mal plötzlich und unerwartet beim Treppesteigen oder wenn sie einen Kasten Bier aus dem Auto holen wollen oder wachen morgens einfach nicht wieder auf. Nix hat mit nix zu tun, alles Paletti.

Komme auf dem Hof mit einem Nachbarn ins Gespräch. Er arbeitet seit vielen Jahren in der Kinder- und Jugendhilfe in einer Einrichtung für traumatisierte Jugendliche mit z.T. längeren Einträgen auf dem Kerbholz. Seine Halsschlagadern schwellen ihm an, als er erzählt, dass sie jetzt Adoptionsanfragen für diese Kinder und Jugendlichen von verurteilten Pädophilen bekommen. Die sind bei der letzten Gesetzesänderung „aus Versehen“ nicht ausgeschlossen worden und verklagen jetzt seine Einrichtung, weil er sich geweigert hat, ein Kind an so jemanden zu übergeben.

Wie war das mit „dem besten Deutschland, das wir je hatten“.

Letzte Woche rief mich eine Kundin an. Sie ist pensionierte Beamtin, aber ihr Mann arbeitet noch und wurde vom Arbeitgeber genötigt, sich gegen COVID „impfen“ zu lassen. Die ersten beiden Dosen mit den üblichen Nebenwirkungen, also zwischen drei Tagen und einer Woche Schwäche und Krank-Fühlen halbwegs überstanden, kurz nach der dritten Dosis, nicht umsonst „Booster“ genannt, erleidet er einen Schlaganfall. Er ist Ü60, ist sehr sportlich, raucht nicht, trinkt nicht, hat beste Blutwerte, geht regelmäßig zum Arzt. Der war dann auch überrascht, weil er das bei ihm überhaupt nicht vermutet hatte.

Zum Glück wurde der Schlaganfall schnell und professionell behandelt, er hat wenig Folgeschäden, wurde aber, wie in so einem Fall üblich und sicher auch sinnvoll, zur Reha geschickt. Sein Arbeitgeber maulte herum: nur weil er einen Schlaganfall hatte und sowieso schon eine Woche im Krankenhaus war, müsse er doch nicht auch noch zur Reha.

Der behandelnde Arzt bei der Reha rät ihm dringend zur vierten Impfung, weil er „jetzt ja zur Risikogruppe gehöre“.

Bis zu diesem Zeitpunkt sieht kein Arzt, weder Rettungsarzt, noch die Ärzte im Krankenhaus noch die in der Reha einen Zusammenhang zwischen seinem Schlaganfall und der „Impfung“ – im Gegenteil weisen das alle als unsinnig zurück.

Er sieht sehr wohl einen kausalen Zusammenhang und wird sich kein weiteres Mal „pieksen“ lassen – ganz sicher nicht.

Die Kundin erzählt mir von einer Verwandten, die mit ihren 72 Jahren immer noch mindestens einmal wöchentlich Golf spielen ging und sonst für ihr Alter sehr gesund war… bis sie eines Morgens einfach nicht wieder aufwachte. Die „Boosterimpfung“ eine Woche zuvor hat damit aber wirklich gar nix zu tun.

Selbst die Verkäuferinnen auf unserem Markt, mit denen ich beim Einkauf ins Gespräch komme, sind schon unruhig, weil sich die Beerdigungen häufen und sie alle selbst auch geimpft sind.

Was ist Realität? frage ich mich an diesem Punkt: ist es das, was ich selbst in meinem direkten Umfeld erlebe oder das, was Medien mir als Realität vermitteln?

„Plötzlich und unerwartet“ ist zum Code für Tod durch Impfung geworden. Das medial vermittelte bzw. inszenierte Bild der Realität und die erlebte Realität haben nur noch wenig miteinander zu tun. Die meisten Menschen in der westlichen Welt leben aber lieber in Weltbildern als in der realen Welt.

Aus der Rundmail eines Goldhändlers von heute:

Warum Besitz von physischem Edelmetall? Es wäre schließlich viel leichter, ein Edelmetallkonto anzubieten.

Der Grund ist das Ausfallrisiko. Die Geschichte zeigt, dass der Trend zur wachsenden finanziellen Verfeinerung eine weitgehende Expansion von Kredit und Ausfallrisiko mit sich bringt und wenige es schaffen, eine solche Situation zu vermeiden, wenn sie wirklich eintrifft.

Banken, Rentenersparnisse, Kreditgeber und alle großen Finanzinstitutionen, von denen wir abhängig sind, sind heutzutage in einem Netz von ungeliefertem Besitz eingeflochten. A ist der registrierte Eigentümer von einer an B zu zahlenden Anleihe, dessen Hauptpflicht gegen einen Kredit an C weiter geliehen wurde. Die Geschäftsbedingungen sind von einem Akt kontrolliert, das von der Investitionsbank D verfasst wurde, die Zinsen dafür bekommt, die mit 30 anderen aggregiert wurden und theoretisch an E weiterverkauft werden. E ist ausländisch und flacht den Devisenmarkt mit der Bank F ab, die ein Termingeschäft verkauft und es auf seinem Devisenbuch hat. Dieses Termingeschäft wird von einer anderen Bank zu einem garantierten Profit anstatt einer hochverzinslichen Anleihe gekauft, die von einem anderen Kunden gekauft wurde, der gegen Ausfallrisiko von G versichert wurde, ein Hauptversicherer, der gleichzeitig auch A ist.

Dies sind die Beziehungen, die heutzutage die Welt der Ersparnisse von normalen Personen beherrschen, die kurzfristig rentabel sind. Aus diesem Grund sind Finanzgesellschaften und nicht-kommerzielle Gesellschaften diejenigen, die in Amerika und in Europa ganz oben auf der Liste stehen. Für sie ist es einfacher, einen Gewinn zu erzielen, denn sie verleihen Kredite und übernehmen die eventuelle Auszahlung anstatt die Rückzahlung wirklich zu verlangen: Dieses Verhalten könnte sehr viele potentielle Kunden abstoßen.

Alle unsere normalen Sparprodukte sind in diesem Netz verbunden. Wir wissen nicht, wann und wo diese Netze zusammenbrechen werden und sie wissen das vermutlich auch nicht. Doch eines steht fest: Diese Netze werden zusammenbrechen, zu einem unerwarteten Zeitpunkt und Ort. Auch sind wir der Meinung, dass jede vorausschauende Person mit einem beachtlichen privaten Besitz mindestens einen Teil ihres Vermögens aus diesem Netz herausnehmen sollte.

Berlin ist eine Reise wert

Letzte Woche hatte ich seit längerem mal wieder geschäftlich in Berlin zu tun. Ich habe noch etwas Zeit und hole mir einen Kaffee in einer Bäckerei am Bahnhof. Zwei ältere Damen setzen sich zu mir und erzählen, was sie nicht essen dürfen und welche Pillen sie nehmen, wenn sie sich (wieder einmal) nicht an die Vorgaben der Ärzte halten.

Eine Oma mit Krücken, bestimmt schon um die achtzig, kommt an unseren Tisch, kramt aus Ihrer Tasche ein Päckchen hervor und bietet uns ihre irgendwann einmal sicher wertvollen Bleikristall-Gläser an. Wir sind alle irritiert, was soll das?

Sie braucht seit zwei Jahren eine neue Brille und hat dafür kein Geld, erzählt sie. Ein kurzer Blick bestätigt mir, dass sie fast nichts sieht. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob sie mich überhaupt wahrnimmt, ich sitze recht weit von ihr entfernt. Wir lehnen alle freundlich ab und sie wendet sich zum Gehen. Das Problem ist, erklärt sie im Weggehen, man darf einfach nicht so alt werden…

Es dauert einige Minuten, bis ich die Fassung wiedergewonnen habe. Die beiden Damen an meinem Tisch diskutieren, welche Füllung für die Waffeln wohl am besten sind. Mir ist der Appetit vergangen.

Würde soetwas in unserer Kleinstadt passieren? Nein.

Unwillkürlich muss ich an die vielen Beschwörungstheoretiker mit ihrem „wir leben im besten Deustchland, das es je auf deutschem Boden gab“, „wir schaffen das“ und „Deutschland ist ein reiches Land“ denken. Schande über Euch!

Das „etwas andere“ Pilzbuch

Pilze sind allgegenwärtig – in uns, um uns – aber für unsere Augen meist unsichtbar. „Sie fressen Gestein, produzieren Erde, verdauen Umweltgifte, ernähren und töten Pflanzen, überleben im Weltraum, erzeugen Visionen, produzieren Nahrung, stellen Medikamente her, manipulieren das Verhalten von Tieren und haben Einfluss auf die Zusammensetzung der Erdatmosphäre.“ (S.13) Merlin Sheldrake gibt in seiner Einleitung den Parcours durch sein Forschungsgebiet vor und das ist immer doppelt spannend zu lesen.

Zum einen lernt man viel über Pilze: von Trüffeln, Flechten, Zauberpilzen, Mykorrhiza-Pilzen, Zombie-Pilze, die Ameisen befallen, Heimzucht von Pilzen, die auch auf Zigarettenkippen wachsen und natürlich über Hefepilze. Pilze sind Meister der Anpassung an die unwirtlichsten Umweltbedingungen und sie verstoffwechseln so ziemlich alles, was ihr Mycel erreichen kann. Selbst in den strahlenden Atomreaktoren von Tschernobyl haben sich Pilze angesiedelt, die sich von Radioaktivität ernähren. Das ist schon spannend und unterhaltsam zu lesen. Zum anderen analysiert Sheldrake von den konkreten Phänomenen ausgehend, wie Pilze unsere philosophischen Kategorien und Vorstellungen durcheinanderbringen, zuweilen auch auflösen. Das ist Wissenschaftsphilosophie ganz lebendig, praxisnah und offen. Wenn er sich durch den Dschungel gräbt, um das Mycel eines Pilzes zu verfolgen und scheitert, weil Pilze keine klar definierbaren Grenzen haben, dann kommen basale Vorstellungen unseres Weltbildes wie der Identitätsbegriff ins Wanken. Was genau untersucht man dann eigentlich im Labor unter kontrollierbaren Bedingungen und ist es das gleiche wie das „Wood Wide Web“? Sheldrake hat mit vielen Forschern gesprochen und diese fachlichen und wissenschaftstheoretischen Diskussionen sind intellektueller Goldstaub. Das Tier- und Pflanzenreich sind vergleichsweise gut erforscht, Pilze, die daneben ein eigenes Organismenreich bilden, sind dagegen noch für Pioniere und Freigeister offen. Allein eine geeignete Metapher für das Leben von Pilzen zu finden, liest sich wie eine philosophische Meditation. Wir müssen Metaphern nutzen, um etwas zu verstehen, präfigurieren damit aber schon, was wir sehen können (und was wir dann notwendig ausblenden). Diese Denkbilder nehmen wir gerne aus der uns bekannten Natur oder der Technik. Aber von einem Netzwerk zu sprechen, blendet genauso viel aus wie von Symbiose zu reden. Sheldrake schafft es, diese Ungewissheit sachlich zu diskutieren, aber erst einmal so bestehen zu lassen, um den Blick für die Phänomene offen zu halten. Wer oder was denkt da z.B., wenn Pilze Probleme bei der Futtersuche lösen und offenbar Entscheidungen treffen können, obwohl sie biologisch nichts einem Nervensystem Vergleichbares aufweisen. Sind diese „hirnlosen Entscheidungen“ trotzdem Denken oder denken wir unser Denken einfach nur sehr eingeschränkt? Und wie ist das mit dem Übergang von Natur zur Kultur durch den Menschen? Termiten kultivieren in ihren Bauten sehr ausgeklügelt Pilze und haben den Schritt zur Kultur nach unserer Definition schon einige Millionen Jahre vor der Menschheit vollzogen.

Wenn man über Pilze nachdenkt, beginnt die Welt anders auszusehen, das vertraute Weltbild wird durcheinandergewirbelt und wir lernen wieder angesichts der Vielfältigkeit des Lebens zu staunen.

Sheldrakes Parcour querfeldein durch die unbekannte Welt der Pilze mit Mikroskop, Grabschaufel, Laborausrüstung, Trüffelhund, Selbstversuch, Evolutions- und Wissenschaftstheorie bietet zwar keine griffigen Antworten auf alles, regt aber auf jeden Fall zum selbst-Denken an. Schön, dass es noch solche wachen und auch etwas exzentrischen Forscher gibt, die auf die Idee kommen, das eigene Buch mit Austernpilzen zu besiedeln und dann zu essen und ein anderes Exemplar zu Bier zu vergären und zu trinken. Da haben seine Eltern etwas richtig gemacht.

Merlin Sheldrake: Verwobenes Leben. Wie Pilze unsere Welt formen und unsere Zukunft beeinflussen
Berlin (Ullstein) 2020
ISBN 978-3-550-20110-3

Gesetze

Manche Gesetze bringen einen wirklich ins Grübeln. Ein paar Beispiele aus aktuellem Anlass zum Nachdenken (Hervorhebungen von mir):

Grundgesetz Art 79

(1) Das Grundgesetz kann nur durch ein Gesetz geändert werden, das den Wortlaut des Grundgesetzes ausdrücklich ändert oder ergänzt. Bei völkerrechtlichen Verträgen, die eine Friedensregelung, die Vorbereitung einer Friedensregelung oder den Abbau einer besatzungsrechtlichen Ordnung zum Gegenstand haben oder der Verteidigung der Bundesrepublik zu dienen bestimmt sind, genügt zur Klarstellung, daß die Bestimmungen des Grundgesetzes dem Abschluß und dem Inkraftsetzen der Verträge nicht entgegenstehen, eine Ergänzung des Wortlautes des Grundgesetzes, die sich auf diese Klarstellung beschränkt.

(3) Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.

Strafgesetzbuch (StGB)
§ 241a Politische Verdächtigung

(1) Wer einen anderen durch eine Anzeige oder eine Verdächtigung der Gefahr aussetzt, aus politischen Gründen verfolgt zu werden und hierbei im Widerspruch zu rechtsstaatlichen Grundsätzen durch Gewalt- oder Willkürmaßnahmen Schaden an Leib oder Leben zu erleiden, der Freiheit beraubt oder in seiner beruflichen oder wirtschaftlichen Stellung empfindlich beeinträchtigt zu werden, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer eine Mitteilung über einen anderen macht oder übermittelt und ihn dadurch der in Absatz 1 bezeichneten Gefahr einer politischen Verfolgung aussetzt.

(3) Der Versuch ist strafbar.

(4) Wird in der Anzeige, Verdächtigung oder Mitteilung gegen den anderen eine unwahre Behauptung aufgestellt oder ist die Tat in der Absicht begangen, eine der in Absatz 1 bezeichneten Folgen herbeizuführen, oder liegt sonst ein besonders schwerer Fall vor, so kann auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren erkannt werden.

Strafgesetzbuch (StGB)
§ 129 Bildung krimineller Vereinigungen

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine Vereinigung gründet oder sich an einer Vereinigung als Mitglied beteiligt, deren Zweck oder Tätigkeit auf die Begehung von Straftaten gerichtet ist, die im Höchstmaß mit Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren bedroht sind. Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine solche Vereinigung unterstützt oder für sie um Mitglieder oder Unterstützer wirbt.

(2) Eine Vereinigung ist ein auf längere Dauer angelegter, von einer Festlegung von Rollen der Mitglieder, der Kontinuität der Mitgliedschaft und der Ausprägung der Struktur unabhängiger organisierter Zusammenschluss von mehr als zwei Personen zur Verfolgung eines übergeordneten gemeinsamen Interesses.

(3) Absatz 1 ist nicht anzuwenden, 1.wenn die Vereinigung eine politische Partei ist, die das Bundesverfassungsgericht nicht für verfassungswidrig erklärt hat,…

Stephan Harbarth ist seit 22. Juni 2020 Präsident des Bundesverfassungsgerichts, alle Mitglieder der BVG werden von den Parteien nominiert. Wer und wie, kann man am Beispiel von Susan,ne Baer bei Danish lesen.
Höhepunkt

Liste der für nichtig oder verfassungswidrig erklärten Bundesgesetze, die praktischerweise gleich vom Bundestag selbst geführt wird.

Eine Stunde Zeit und Deine Sicht auf Corona ist eine andere

Stell endlich eigene Fragen! Welche? Zum Beispiel:

  • Wie hoch ist die Überlebensrate in Deiner Alters-/ Risikogruppe?
  • Was kannst Du für die Prophylaxe tun? Oder anders gesprochen: wer belegt wirklich die Intensivbetten und braucht Beatmung?
  • Welche Medikamente und Behandlungskonzepte werden weltweit erfolgreich gegen Corona eingesetzt? Kennst Du wirksame Substanzen, die in den weniger reichen Ländern eingesetzt werden?
  • Was ist aus den extrem gefährlichen Mutationen geworden?
  • Schützt Dich die Impfung vor einer Infektion mit Corona? Falls Du auf einen milden Verlauf bei einer Neuinfektion hoffst – auch bei einer Mutation?
  • Kennst Du andere Experten als die Klabauterdrostens aus den Medien?

Falls Du auch nur bei einer Antwort ein Fragezeichen im Kopf hattest, nimm Dir die eine Stunde Zeit.

Thomas Röper hat eine lesenswerte Zusammenfassung zur Seuche, an der kaum jemand stirbt geschrieben.

Dr. Rainer Füllmich vom Corona-Ausschuss gibt in 22 Minuten eine komprimierte Zusammenfassung aus rechtlicher Sicht.

Eine Zusammenfassung des Weimarer Urteils zur Maskenpflicht für Kinder in der Schule.

Eine Frage noch! Boris Reitschuster berichtet regelmäßig aus der Bundespressekonferenz.

Und noch viele, viele andere der Wahrheit und der Freiheit verpflichtete Menschen weltweit sind in den letzten Monaten aufgestanden und haben dabei zum Teil ihre berufliche Existenz aufs Spiel gesetzt. Respekt!

Als Zugabe gibt es Prof. Bhakdi, der es deutlich sagt: Es geht um Dein Leben und Deine Gesundheit – und das unserer Kinder!

Alle Jahre wieder werden wir überrascht.
Dieses Video wird, wie fast alles andere zum Thema Corona auch, bei den großen Plattformen gelöscht.

Fisch-Expertin

Letzte Woche war ich auf dem Markt und ging auch zum Fischer: Eine große Auswahl an frischen Fischen und da bei kaltem Wasser die Fische am besten sind, war die Entscheidung, mal wieder Fisch zu essen, schnell getroffen. Aber welchen?

Die Fischfachverkäuferin mit einem unüberhörbaren mecklenburgischen Akzent empfiehlt mir allerlei von Forelle bis Hecht. Als ich nach Barsch frage, zeigt sie erfreut auf ein großes Exemplar direkt vor mir. Ein Riesenbarsch? Einen so großen Barsch habe ich noch nie gesehen. Die Seen, die dieser Fischer bewirtschaftet liegen, das hat sie mir schon einmal erzählt, im Naturpark, viele sind in Naturschutzgebieten, an manche Seen kommt nur der Fischer, für die Öffentlichkeit sind sie gesperrt. Vielleicht gibt es da einfach größere Exemplare…

Der Barsch ist schon entschuppt, die typischen Streifen eines Barsches sind also auch nicht zu sehen. Auf der Waage werden knapp 1,2 kg angezeigt. Ich kann es kaum glauben, einen so großen Barsch zu bekommen und freue mich schon auf das Essen.

Meine Zweifel sind schnell hinweggefegt: als Fischverkäuferin kennt sie Fische bestimmt besser als ich, sie ist aus Mecklenburg und die kennen sich doch sowieso irgendwie besser mit Fischen aus als wir Brandenburger. Betrügen will sie mich sicher auch nicht, sie kennt mich und wir wechseln manchmal zwei, drei Worte mehr als nötig. Also kaufe ich den Barsch.

Als meine Frau den Fisch zu Hause auspackt, sieht es etwas enttäuscht aus: „Du weißt doch, dass ich Schlei nicht mag.“ Ein kurzer Blick in den Naturführer: ja, aus der Nähe betrachtet ist das eindeutig ein Schlei.

Soviel zum Thema Experten. Im Rückblick ist es spannend, was sich in meinem Kopf abgespielt hat. Ich hatte erhebliche Zweifel, habe mich aber von der Fachkompetenz, meinem Appetit auf Barsch und allem, was ich mir selbst dazugedichtet habe, blenden lassen. Schön, wenn das ein Einzelfall wäre….

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