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Ein Besuch im Gemeinwohlstaat Königreich Deutschland

Als ich vor circa 15 Jahren an einem Treffen alternativer Projekte in Alt Rehse teilnahm, lernte ich einen jungen Mann kennen – ganz offensichtlich ein kluger Kopf, voller Ideen, ein Allround-Talent und bei der Planerfüllung im Bereich Selbstbewusstsein hatte er damals mindestens die 200%-Marke erreicht.

Im Laufe der Jahre erreichten mich immer wieder einmal Nachrichten aus dem Hauptstrom über Peter Fitzek und sein Königreich: Reichsbürger, Hausdurchsuchungen, Rechtstreite, irgendwelche Vorwürfe zu finanziellen Unregelmäßigkeiten, Knast… Eben das, was man in diesem Land erwarten kann, wenn man Fragen stellt und dann auch noch selbst aktiv wird, um Lösungen umzusetzen. Heute ist das ja schon ein Zeichen, dass man irgendetwas richtig macht.

Nachdem ich in der Corona-Zeit alle Optionen in Betracht zu ziehen begann, diesem Irrsinn irgendwie zu entkommen, stolperte ich im Netz auch wieder über Peters Königreich, das mit „Gemeinwohlstaat“ tatsächlich besser beschrieben ist. Parallel hatte ich mit einem aktiven Teilnehmer unserer regionalen Vernetzungsgruppe intensive Gespräche, der mir viel aus erster Hand berichten konnte, was dort wie und mit welchen Menschen läuft.

Meine Frau begann Ende letzten Jahres dann zu drängeln: „Lass uns das selbst einmal ansehen, dann können wir uns wirklich eine eigene Meinung bilden.“ Wo sie recht hat… also einen Termin für ein Seminar gebucht, das einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten gibt, die der Gemeinwohlstaat Königreich Deutschland bietet – einen Ausstieg aus dem System. Beim Zahlen musste ich schlucken, immerhin 340 Euro plus Verpflegungspauschale, Unterkunft kam noch extra dazu. Damit sind Minderverdiener und Hartz-IV-Empfänger schon einmal aus dem Rennen, zumindest ist die Hürde hoch. Das ist so gewollt, erklärt Peter später ganz offen. Das Königreich ist als Rahmen gedacht, entwickelt und realisiert worden, um den Staatsangehörigen optimale Lebens- und Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten, aber nicht, um jeden Arbeitsunlustigen, Spinner und Soziopathen zu füttern. In der heutigen Neusprech-Denke klingt das zunächst einmal nicht „solidarisch“ und „sozial“, aber Peter hat aus den vielen Jahren Erfahrung mit seinem Projekt gelernt, dass alternative Projekte auch viele „seltsame“ Menschen anziehen, die so lange Energie absaugen, bis alles kaputt ist. Er hatte bisher die Klugheit und die Führungsstärke, derartige Entwicklungen immer wieder zu korrigieren und das ist sicher ein Grund für den Erfolg des Gemeinwohlstaates. Geradeheraus und mit einem leichten Lächeln erklärt er den Seminarteilnehmern, dass er gerade ein halbes Jahr „Diktatur Peter“ einführen musste, weil die Einnahmen im Königreich einfach nicht ausreichend waren, um die vielen neuen Projekte, die anstehen, angehen zu können.

Im Gemeinwohlstaat sind Strukturen geschaffen, die (übrigens auch völlig unabhängig von ihm) funktionieren und von jedem recht einfach genutzt werden können, wenn er die Verfassung akzeptiert:

Ein Schuldgeldfreies Geldsystem zum Beispiel mit der elektronischen Währung E-Mark und der Reichsbank. Als einer der wirklich wenigen hat er früh erkannt, dass es nicht damit getan ist, schöne neue Geldscheine zu drucken und alle paar Monate einen Negativzins zu erheben.

Es gibt einen eigenen Marktplatz Kadari und eine (steuerfreie) Betriebsgründung ist im Gemeinwohlstaat genauso möglich, wie die Sicherung von Immobilien.

Die Heilfürsorge setzt zunächst auf Eigenverantwortung und springt erst im Ernstfall ein. Insofern ist sie einer privaten Krankenversicherung ähnlich, hat aber den Vorteil, alternative Therapien zu bezahlen und nur Mitgliedern ohne den Risikofaktor Gentherapie-Impfung aufzunehmen.

Es gibt eigene Produkte wie die Klimagie, eine Art Klimaanlage mit einem verblüffenden Wirkungsgrad, zu dem ich hier besser nichts sage. Neue Produkte sind angekündigt, die pfiffige Erfinder auf dem normalen Markt nie platzieren könnten.

Für mich beeindruckend war die Erfahrung, dass alle Projektverantwortlichen echte Profis, allerdings ohne Scheuklappen sind, Menschen, mit denen man auf Augenhöhe sprechen kann und mit denen ich mich auf eine fast schon magische Weise verbunden fühlen konnte.

Das Königreich ist nur auf Peter zugeschnitten und wird nur von ihm getragen, höre ich oft und zugegeben war das auch meine Befürchtung. Bestätigen kann ich das nach den zwei Tagen nicht. Den Großteil des Programms hat er bestritten, aber alle unsere Gespräche mit der Kerngemeinschaft der Staatsangehörigen, die schon im Gemeinwohlstaat leben und arbeiten – von sehr jungen Menschen bis hin zum Rentner –  haben bei uns einen anderen Eindruck hinterlassen: hier entsteht etwas Neues mit vielen Menschen, die bereit sind, die Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen und die Veränderung auch zu leben.

Am zweiten Tag berichtete Peter, der sich seit einiger Zeit „Menschensohn“ nennt, viel aus seinem Leben und zu seinem spirituellen Hintergrund. Das hat mir vieles klarer gemacht: warum ein Königreich mit der Krönungszeremonie, warum diese Verfassung, die sich eher am Athener Demokratieverständnis orientiert als am modernen (leider nicht funktionierenden), warum die starken spirituellen Bezüge im Gemeinwohlstaat… Zum Teil war es aber schwerer verdaulich. Andererseits: in Freiheit dienen, ist die höchste Lebensform, meinte Fontane und Peter hat sich in den Dienst des Gemeinwohls im Königreich gestellt – das würde ich mir von Politikern auch wünschen. Der Gemeinwohlstaat ist spirituell gegründet, auf der Achtung vor dem Leben und den Schöpfungsgesetzen, also auf der natürlichen Verbindung zur Quelle, die in jedem Menschen lebt. Wer meint, darauf verzichten zu können, muss zur Begriffsakrobatik greifen, die die politischen Theorien der letzten hundert Jahre dominiert und die einen entweder ratlos zurücklässt oder Würgereize auslöst.

„Heimat ist dort, wo man reden kann, wie einem der Schnabel gewachsen ist“ meinte ein kluger Kopf und so bin ich, wie viele andere leider wohl auch, in den letzten Jahren zunehmend in die Heimatlosigkeit gedrängt worden. Mir ist erst im Nachhinein klar geworden, dass unser Aufenthalt im Gemeinwohlstaat wohl auch deshalb so befreiend war, weil all die üblich gewordenen Denk- und Sprechverbote und -gebote dort so nicht gelten. Einen wesentlichen Teil trägt dazu sicher König Peter selbst bei, der für mich erfrischend undiplomatisch und geradeheraus ist, für andere (insbesondere jüngere) aber manchmal wohl eine Herausforderung ist, wenn nicht grenzwertig.

Das Königreich hat gerade während der Corona-Zeit großen Zulauf gehabt und zwei neue Dorfprojekte, mit denen der Gemeinwohlstaat vergrößert wird, müssen gestemmt werden. Wer keine Scheu vor Arbeit hat, ein paar Tage mit normalen Menschen verbringen will und sich einen eigenen Einblick in den Gemeinwohlstaat verschaffen möchte, kann sich auf den Internetseiten anmelden – vielleicht sehen wir uns.

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Eine Stunde Zeit und Deine Sicht auf Corona ist eine andere

Stell endlich eigene Fragen! Welche? Zum Beispiel:

  • Wie hoch ist die Überlebensrate in Deiner Alters-/ Risikogruppe?
  • Was kannst Du für die Prophylaxe tun? Oder anders gesprochen: wer belegt wirklich die Intensivbetten und braucht Beatmung?
  • Welche Medikamente und Behandlungskonzepte werden weltweit erfolgreich gegen Corona eingesetzt? Kennst Du wirksame Substanzen, die in den weniger reichen Ländern eingesetzt werden?
  • Was ist aus den extrem gefährlichen Mutationen geworden?
  • Schützt Dich die Impfung vor einer Infektion mit Corona? Falls Du auf einen milden Verlauf bei einer Neuinfektion hoffst – auch bei einer Mutation?
  • Kennst Du andere Experten als die Klabauterdrostens aus den Medien?

Falls Du auch nur bei einer Antwort ein Fragezeichen im Kopf hattest, nimm Dir die eine Stunde Zeit.

Thomas Röper hat eine lesenswerte Zusammenfassung zur Seuche, an der kaum jemand stirbt geschrieben.

Dr. Rainer Füllmich vom Corona-Ausschuss gibt in 22 Minuten eine komprimierte Zusammenfassung aus rechtlicher Sicht.

Eine Zusammenfassung des Weimarer Urteils zur Maskenpflicht für Kinder in der Schule.

Eine Frage noch! Boris Reitschuster berichtet regelmäßig aus der Bundespressekonferenz.

Und noch viele, viele andere der Wahrheit und der Freiheit verpflichtete Menschen weltweit sind in den letzten Monaten aufgestanden und haben dabei zum Teil ihre berufliche Existenz aufs Spiel gesetzt. Respekt!

Als Zugabe gibt es Prof. Bhakdi, der es deutlich sagt: Es geht um Dein Leben und Deine Gesundheit – und das unserer Kinder!

Alle Jahre wieder werden wir überrascht.
Dieses Video wird, wie fast alles andere zum Thema Corona auch, bei den großen Plattformen gelöscht.

Steuerung von Experten

Wie steuert man Wissenschaft?

Etwa im Jahr 2003 war ich bei einer großen Biotechnologie-Konferenz. In einer Pause fragte ich den Unterabteilungsleiter aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, wer denn eigentlich entscheide, welche Technologien gefördert werden (und welche nicht)? Mir war einfach nicht klar, ob es Expertengremien gibt, die die Politik und die Ministerien beraten. Und wie unabhängig diese Experten sind, wäre meine nächste Frage gewesen, denn es ging schon damals um viele Millionen Euro.

Zunächst irritiert, dann nachdenklich sah er mich einen Augenblick an, bevor er mir antwortete: „Sie sind etwas zu neugierig.“ Gespräch beendet, er wandte sich um und verschwand in Richtung Buffet.

Fisch-Expertin

Letzte Woche war ich auf dem Markt und ging auch zum Fischer: Eine große Auswahl an frischen Fischen und da bei kaltem Wasser die Fische am besten sind, war die Entscheidung, mal wieder Fisch zu essen, schnell getroffen. Aber welchen?

Die Fischfachverkäuferin mit einem unüberhörbaren mecklenburgischen Akzent empfiehlt mir allerlei von Forelle bis Hecht. Als ich nach Barsch frage, zeigt sie erfreut auf ein großes Exemplar direkt vor mir. Ein Riesenbarsch? Einen so großen Barsch habe ich noch nie gesehen. Die Seen, die dieser Fischer bewirtschaftet liegen, das hat sie mir schon einmal erzählt, im Naturpark, viele sind in Naturschutzgebieten, an manche Seen kommt nur der Fischer, für die Öffentlichkeit sind sie gesperrt. Vielleicht gibt es da einfach größere Exemplare…

Der Barsch ist schon entschuppt, die typischen Streifen eines Barsches sind also auch nicht zu sehen. Auf der Waage werden knapp 1,2 kg angezeigt. Ich kann es kaum glauben, einen so großen Barsch zu bekommen und freue mich schon auf das Essen.

Meine Zweifel sind schnell hinweggefegt: als Fischverkäuferin kennt sie Fische bestimmt besser als ich, sie ist aus Mecklenburg und die kennen sich doch sowieso irgendwie besser mit Fischen aus als wir Brandenburger. Betrügen will sie mich sicher auch nicht, sie kennt mich und wir wechseln manchmal zwei, drei Worte mehr als nötig. Also kaufe ich den Barsch.

Als meine Frau den Fisch zu Hause auspackt, sieht es etwas enttäuscht aus: „Du weißt doch, dass ich Schlei nicht mag.“ Ein kurzer Blick in den Naturführer: ja, aus der Nähe betrachtet ist das eindeutig ein Schlei.

Soviel zum Thema Experten. Im Rückblick ist es spannend, was sich in meinem Kopf abgespielt hat. Ich hatte erhebliche Zweifel, habe mich aber von der Fachkompetenz, meinem Appetit auf Barsch und allem, was ich mir selbst dazugedichtet habe, blenden lassen. Schön, wenn das ein Einzelfall wäre….