Jahresrückblick 20CoVid

Corona hatte dieses Jahr fest im Griff. Früher hat man Verwandte und Freunde nach allen möglichen Kriterien einteilen können – kenne ich lange, kenne ich von früher, habe ich gerade kennengelernt, nach Verwandtschaftsgrad, nach den beruflichen oder Interessens- oder Freizeit-Verbindungen oder anderem. In diesem Jahr kam eine neue Kategorie der Unterscheidung hinzu:

Diejenigen, sich am liebsten sofort impfen lassen würden, zumindest aber doch zumindest auf alle Regeln strikt achten.

Dann die Gruppe, die bei aller medialen Panik und den Anweisungen der Regierung nur fragen: was soll das?

Die Anhänger verschiedener alternativer Strömungen von „deine Einstellung zur Welt entscheidet über die Welt“ über „XY wird uns aus diesem Irrsinn retten“ (z.B. Kaiser, Trump, Putin, die Lichtkräfte, freundliche Alienkonförderation etc.) bis hin zu denen, die den biblischen Endkampf zwischen Gut und Böse, Licht und Dunkel, wahlweise auch Ragnarök kommen sehen.

Die Prepper bereiten sich ganz praktisch seit Monaten auf den sozialen, politischen, finanziellen und ökonomischen Crash vor (Reihenfolge ist weitgehend unwichtig).

Die Optimisten unter den Preppern, versuchen auf Selbstversorgung, am besten in Gemeinschaften umzusteigen.

Andere bereiten ihre Evakuierung vor und suchen schon Häuser oder Wohnungen in Ungarn, Schweden oder auf den Kanaren.

Niemanden von all denen halte ich für dumm, im Gegenteil, aber die Informationsquellen, auf Grund derer sie ihre Entscheidungen treffen, unterscheiden sich ganz offensichtlich erheblich.

Hat Nassim Taleb recht, der meint: Der Verlust des Kontakts zur Realität ist die schlimmste Pathologie unserer Zeit. Anfällig seien vor allem Intellektuelle, denn gebildete Leute informieren sich nicht unmittelbar aus der Umwelt, sondern von anderen Leuten — aus Zeitschriften, sozialen Netzwerken.

Wahl-Arithmetik

Wer ist dieser William Binney? Ein ehemaliger technischer Direktor der NSA, der noch die Grundrechenarten beherrscht.

Kurz zusammengefasst von Science Files, dort gibt es auch eine ausführlichere Version:

In den USA kann man nur wählen, wenn man registriert ist.
Wer registriert ist und wählen geht, der wird erfasst.
Es ist also möglich, den Anteil der registrierten Wähler, die auch gewählt haben, zu berechnen. Die WaPo hat das für die gesamten USA getan und ist auf 66,2% gekommen: D.h., 66,2% der registrierten Wähler sind auch wählen gegangen. Gatewaypundit hat pro Bundesstaat den Anteil der registrierten Wähler, die auch wählen gegangen sind, an allen registrierten Wählern berechnet.
Die Menge der registrierten Wähler MUSS der Menge der im Präsidentschaftswahlkampf abgegebenen Stimmen entsprechen, denn: JEDER HAT NUR EINE STIMME.
Wenn nun rund 15 Millionen mehr Stimmen gezählt wurden, als es registrierte Wähler gibt, die auch zur Wahl gegangen sind, dann gibt es BETRUG im großen Stil. …

Es gibt 213.8 Millionen REGISTRIERTE WÄHLER in den USA.
Davon haben 66.2% (nach Wapo) und 65% nach Gatewaypundit auf Basis der veröffentlichten Ergebnisse in JEDEM BUNDESSTAAT gewählt = 141,54 Millionen Wähler und 141,54 Millionen Stimmen.
Donald Trump und Joe Biden haben zusammen 155.482.063 Stimmen erhalten, dass sind rund 15 Millionen Stimmen mehr als Wähler gewählt haben.

Kein Wunder, dass die Spannungen immer heftiger werden und sich viele Amerikaner betrogen fühlen.

Bekannte Verschwörungstheoretiker

Corona ist eine weltweite furchtbare Pandemie mit Tausenden Toten und ohne harte Maßnahmen vielleicht sogar Millionen Toten. Die Zahlen stützen das zwar nicht, aber (fast) alle Regierungen weltweit erlegen ihren Bürgern harte Beschränkungen auf und alle Medien sind in ihrer Königsdisziplin, der Verbreitung von schlechten Nachrichten, Ängsten und Panik.

Da muss also etwas dran sein, sonst wäre das ja eine Verschwörung, eine weltweite dazu – und das ist ja undenkbar. Wie soll das gehen?

Hören wir kurz einem der bekanntesten Verschwörungstheoretiker zu: John F. Kennedy am 27.4.1961

Meine Damen und Herren,
Geheimhaltung ist abstoßend in einer freien und offenen Gesellschaft. Als Volk haben wir eine natürliche und historische Abneigung gegen Geheimgesellschaften und Geheimbünde.
Die Nachteile einer übermäßigen Geheimhaltung übersteigen die Gefahren, mit denen diese Geheimhaltung gerechtfertigt wird. Es macht keinen Sinn, einer unfreien Gesellschaft zu begegnen, indem man ihre Beschränkungen imitiert.
Das Überleben unserer Nation hat keinen Wert, wenn unsere freiheitlichen Traditionen nicht ebenfalls fortbestehen. Es gibt eine sehr ernste Gefahr, daß der Vorwand der Sicherheit mißbraucht wird, um Zensur und Geheimhaltung auszudehnen.
Ich habe nicht die Absicht, so etwas zu dulden, sofern dies in meiner Kontrolle liegt, und kein Beamter meiner Administration, egal in welchem Rang, zivil oder militärisch, sollte meine Worte hier und heute abend als eine Entschuldigung interpretieren, Nachrichten zu zensieren oder dezent zu unterdrücken, unsere Fehler zuzudecken oder der Presse und der Öffentlichkeit Tatsachen vorzuenthalten, die sie erfahren sollten. (Weiter im Original)

Am 4.6.1963 unterzeichnete er die „Executive Order Number 11110“. Damit entmachtete er die FED und brachte die Herstellung von Banknoten wieder in die Gewalt des Staates zurück.
Am 22.11.63 wurde er in Dallas auf offener Straße aus dem Hinterhalt erschossen.

Widerstandsrecht

Rechtshistorische Gedanken zum Widerstandsrecht und zur Widerstandspflicht von Fritz Bauer

„Vieles, was geltendes Recht ist, entstammt dem römischen Recht, und was im Lauf der Jahrhunderte hier und heute hinzukam, trägt seinen Stempel. Die Römer und ihr durchorganisierter Verwaltungsstaat sorgten für Ordnung und System; das Recht war berechenbar und sollte es sein.

Widerstand gab es zwar auch in Rom: Brutus tötete seinen Cäsar. Aber ein Widerstands-recht oder eine Widerstands-pflicht waren dem Imperium Romanum, dem Weltreich der Cäsaren fremd, trägt Widerstand doch bis heute den Ludergeruch der Revolution, der Unordnung und Anarchie.

Das Widerstandsrecht ist germanisch. Es ist dem demokratischen Denken und Handeln der Germanen zu danken. Was wir nicht im Corpus Juris finden, steht unter anderem in der Edda, deren Volksversammlungen und Gesetzessprecher mit ihren Herrschern wie mit „Schweinehirten“ umsprangen, die bei ihrer Arbeit Versagen.

Der Vergleich passt nicht zu dem würdigen Stil der Edda oder der feierlichen Verträge jener Zeit, wohl aber entstammt er dem Bilderschatz des Mönches Manegold von Lautenbach, der an der Wende des 11./12.Jahrhundert gelebt hat. Der Beispiele für ein Widerstandsrecht gibt es genug.

Bei den christlich gewordenen Westgoten sind im 6. Jahrhundert im Zeichen des Widerstandsrechts von 35 Königen nicht weniger als 17 nicht nur abgesetzt, sondern getötet worden.

In der jüngeren Edda des Snorre Sturluson lesen wir: „Als der König gegen den Wunsch seines Volkes keinen Frieden schließen will, redet der greise Gesetzessprecher von Tiundaland: Dieser König lässt keinen mit sich sprechen und mag nichts hören, als was ihm selbst wohlgefällig ist und was er mit aller Hitze betreibt. Deshalb wollen wir Bauern, dass du, König, Frieden schließest. Willst Du aber nicht, so werden wir dich töten und nicht länger Unfrieden und Ungesetzlichkeit dulden. Denn so haben es unsere Vorfahren gemacht: sie stürzten 5 Könige in einen Brunnen bei Mulathing, weil sie so von Hochmut erfüllt waren wie Du gegen uns.“

Ihre bedeutendste Formulierung fanden Widerstandsrecht und Widerstandspflicht im

„Sachsenspiegel“. „Der Mann muss auch seinem König, wenn dieser Unrecht tut, widerstehen und helfen, ihm zu wehren in jeder Weise, selbst wenn jener sein Verwandter oder Lehnsherr ist. Damit verletzt er seine Treuepflicht nicht. (….)

Die Staatsauffassung, die dem germanischen Widerstandsrecht zugrunde lag, kommt bei Manegold von Lautenbach in seinem „Liber ad Gebehardum“ wie folgt zum Ausdruck: „Keiner kann sich selbst zum König oder Kaiser machen, sondern das Volk erhebt einen Menschen über sich mit dem Ziel, dass er gerecht das Reich lenke , die Guten Schütze und die Bösen ausrotte, allen das ihnen Gebührende erweise. Das ist die Übereinkunft, indem er das verwirrt, was er in Ordnung halten soll, so spricht er selbst das Volk von seinen Pflichten frei, weil er als erster die Treue verlassen hat, die beide bindet. (….)

Im Hintergrund stand die Idee eines Rechts, das wir heute Naturrecht nennen würden und dem Herrscher und Freie in gleicher Weise unterworfen waren. Dieses Recht bestand nach germanischer Auffassung schon vor der Entstehung aller staatlichen Organisationen und war der Verfügung durch irdische Gewalten entzogen, sei es Kaiser, Papst oder Volk. Es konnte weder durch autoritäres oder demokratisches Gesetz noch durch Befehl außer Kraft gesetzt werden. Was ihm widersprach, war null und nichtig. (….)

Das germanische Widerstandsrecht stand jedem Freien ohne Ausnahme zu. Es schloss jeden unbedingten Gehorsam aus. Auch der Eid war sachlich und zeitlich begrenzt. Er erlosch automatisch, wenn der Herrscher das übergeordnete Recht verriet. Das Wort rex wurde bezeichnenderweise mit den Worten „recte agere“ in Verbindung gebracht.“

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