Remote Viewing

Da ich mich in den letzten Wochen und Monaten des Öfteren gefragt habe, wie das alles jetzt weitergehen wird bzw. weitergehen soll, bin ich wieder einmal auf Remote Viewing gekommen. Wie sieht denn die Zukunft mit der „Neuen Normalität“ aus?

Variante A – etwas länger, aber ein paar spannende Infos, die vielleicht zum Nachdenken anregen, wie Smart- und Techniknutzung, Pseudo- und echte Krankheitswellen und die Wahl, vor der jeder steht. Wichtig: diese Remote Viewer gehen nicht von einer feststehenden Zukunft aus!

Variante B – Auswertung eines Live-Webinars bei dem allerdings auch viele Anfänger teilgenommen haben. Hier werden einzelne, konkrete Fragen zur Zukunft beantwortet. Im Unterschied zur Variante A wird hier jedoch von einer festgelegten Zukunft ausgegangen.

endlose Diskussionen statt Gespräche

Das Zitat ist einem Interview des Spiegel mit dem damals schon hundertjährigen Hans-Georg Gadamer aus dem Jahr 2000 entnommen.

SPIEGEL: Was kann die Philosophie da tun? Was darf man von ihr erwarten?

Gadamer: Ich finde, es ist eine große Aufgabe, wieder fragen zu lernen, also nicht alles von vornherein für geregelt zu halten. Man sollte beim Fragen nicht einfach bloß darauf aus sein, wichtige Informationen zu bekommen. Schon das Wort „Information“ sagt es ja: Das ist etwas, worüber man nicht weiter nachzudenken braucht.

Hervorhebungen sind von mir.

Das Merrylin Cryptid Museum

Vor mittlerweile vielen Jahren war ich in Berlin in einer exotischen Ausstellung, in der man neben Kristallschädeln auch allerlei wunderliche Kreaturen – manche vielleicht echt, die meisten aber sicher Fälschungen – ansehen konnte.

Jetzt bin ich auf diese Webseite vom Merrylin Cryptid Museum gestossen. Hier gibt es von Elfen, Feen, Gnomen über Homunkuli und Werwölfen bis hin zu Teufeln und Drachen alles mögliche zu bestaunen. Zu allen Spezies kann man sich noch weitere Fotos ansehen – einfach anklicken. Gruselig und faszinierend und nichts für schwache Nerven!

Als Kurator würde ich wahrscheinlich jeden Morgen und Abend in Weihwasser baden oder mich über die leichtgläubigen Menschen halbtot lachen.

Seltsam

Wie werden eigentlich Staatsanleihen besichert? Einen Kredit bei der Bank bekommst Du ja auch nur, wenn Eigenkapital nachgewiesen oder der Kredit mit etwas anderem (z.B. Immobilien) besichert werden kann.

Irgendein Aluhutträger hatte mir etwas von Bürgenden statt Bürgern erzählt. Was für ein Unfug!

Aber wenn Du hier Deine Sozialversicherungsnummer mit Leerstellen eingibst, bekommst Du Ergebnisse. Recht viele sogar und bisher hat das bei jedem geklappt.

Sicher nur ein seltsamer Zufall…

Oder stimmt das mit dem Strohmann?

Corona-Anmerkungen

Die Risikoanalyse „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ wurde unter fachlicher Federführung des Robert Koch-Instituts und Mitwirkung weiterer Bundesbehörden durchgeführt. … Das Szenario beschreibt ein außergewöhnliches Seuchengeschehen, das auf der Verbreitung eines neuartigen Erregers basiert. Hierfür wurde der zwar hypothetische, jedoch mit realistischen Eigenschaften versehene Erreger „Modi-SARS“ zugrunde gelegt. Die Wahl eines SARS- ähnlichen Virus erfolgte u. a. vor dem Hintergrund, dass die natürliche Variante 2003 sehr unterschiedliche Gesundheitssysteme schnell an ihre Grenzen gebracht hat. Die Vergangenheit hat bereits gezeigt, dass Erreger mit neuartigen Eigenschaften, die ein schwerwiegendes Seuchenereignis auslösen, plötzlich auftreten können (z. B. SARS-Coronavirus (CoV), H5N1-Influenzavirus, Chikungunya-Virus, HIV). Unter Verwendung verein- fachter Annahmen wurde für dieses Modi-SARS-Virus der hypothetische Verlauf einer Pandemie in Deutschland modelliert, welcher sowohl bundesrelevant als auch plausibel ist.

Das Szenario beschreibt eine von Asien ausgehende, weltweite Verbreitung eines hypothetischen neuen Virus, welches den Namen Modi-SARS-Virus erhält.

Dieser Passus ist aus der Einleitung zur Bundestagsdrucksache 17 / 12051 vom 03.01.2013. Was ist eine Bundestagsdrucksache? Halten wir fest: offenbar haben eine ganze Reihe von Politikern und Beamten in den Ministerien ihren Job schlampig bzw. gar nicht erledigt. Das Erscheinungsdatum Januar 2013 sollte den Leser irritieren, sehr sogar. Man hatte immerhin ganze sieben Jahre lang Zeit, nichts zu tun. In einem normalen Unternehmen hätte man die gesamte Führungsriege für die Vernachlässigung ihrer Pflichten gefeuert und mit Schadensersatzklagen überschüttet.

Die Bundestagsdrucksache 17 / 12051 vom 03.01.2013 gibt es hier zum Herunterladen.

Die EU hat ja keine Geldnöte und gibt dann auch schon mal seltsame Aufträge heraus – 2012 zum Beispiel einen Comic für den internen Gebrauch. Titel: infected (Leider nur in Englisch) Lesen und Staunen! .

Da war übrigens noch etwas:

Die Schwere war nie ein Kriterium für die Definition des Pandemiebeginns (Ausrufung der Phase 6). Das wäre auch problematisch. Über die Schwere der Erkrankung in der Bevölkerung gibt es zu Beginn einer Pandemie keine ausreichenden und aussagekräftigen Daten. Zudem kann die Schwere zwischen einzelnen Regionen oder Staaten unterschiedlich sein, und sie kann sich im Laufe der Zeit ändern. Aber natürlich spielt die Schwere eine wichtige Rolle für die Entscheidung über situationsangemessene Maßnahmen. Aus diesem Grund wurde die Schwere erstmals in dem WHO Pandemieplan von 2009 als eigener Abschnitt aufgenommen.

…. sagt das RKI, die Hervorhebungen sind von mir. Nachdem Du die Corona-Toten des letzten Tages hinausgeschafft hast, kannst Du darüber nachdenken, warum Politik/ MSM/ Wissenschaftsindustrie ständig von Infektionszahlen und nicht von Erkrankungszahlen oder gar Todeszahlen sprechen. Als intellektuelle Nachspeise gibt es noch die Frage, was bei den realen Erkrankungs- und Todeszahlen „situationsangemessene Maßnahmen“ sind: die Weltwirtschaft mal nebenbei an die Wand fahren, ganze Branchen quasi auslöschen, ein Flut von Arbeitslosen als „Kollateralschaden“ erzeugen, die Staatsverschuldung mal eben vervielfachen?

Der große Neustart

des Kapitalismus hin zum Sozialismus steht bevor. Gelesen habe ich das bisher nur bei der Epoch Times, bei Hadmut Danisch und bei Michael Klonovsky.

Schön oder? Mit Bildern kann man am besten manipulieren und Propaganda funktioniert!

Hat sich unsere Welt geändert oder wurde sie geändert? Wer hat diesen Irrsinn denn zugelassen, wer hat Ausbeutung, Umweltverschmutzung und destruktive politische Bewegungen finanziert, welche Politik hat bisher versagt, wer hat die Menschen auf Konsum getrimmt und mit Dauerunterhaltung von allen wichtigen Dingen des Lebens abgelenkt? Wer hat die Menschen von ihren Wurzeln getrennt, von der Natur und der Quelle des Seins? Du, ich, dein Nachbar?

So funktioniert das Prinzip Haltet den Dieb!

Wie bei Linken üblich, sind die bösen Kapitalisten der Bäckermeister, der Mittelständler und das Großunternehmen, aber niemalsnicht das Finanzkapital.

Polybios Verfassungskreislauf

Sowohl Platon als auch Aristoteles entwickelten schon Modelle zur Klassifikation von Verfassungen und sahen einen zwingenden Verfallsprozess, in dessen Folge die verschiedenen Verfassungen zyklisch aufeinander folgen.

Polybios, als Historiker weniger an Modellen als an konkreten Verfassungen interessiert, entwickelt im 6. Buch seiner Universalgeschichte (6,9) den folgenden Ablauf:

Am Anfang steht eine Art Urmonarchie oder Häuptlingsherrschaft.

Aus dieser entwickelt sich die Monarchie, ein Einzelner herrscht im Sinne des Gemeinwohls.

Dekadenz und moralischer Verfall, durch die Sicherheit des Lebens als Herrscher führt zu Habsucht, Überheblichkeit, Ungerechtigkeit und Herrschsucht, zu Machtmissbrauch des Herrschenden – zur Tyrannis.

Daraufhin stürzt eine überschaubare, aber entschlossene Gruppe den Tyrannen und übernimmt die Macht im Sinne des Gemeinwohls : die Aristokratie.

Leider machen es sich die auf Dauer auch bequem, füllen vor allem die eigenen Taschen und verfallen der Dekadenz und vergessen das Wohl des Volkes. Die Oligarchie kommt zur Blüte.

Irgendwann reicht es den Beherrschten, das Volk steht auf und stürzt die Herrscher und übernimmt selbst die Macht, um das Gemeinwohl wieder zu sichern – die Demokratie ist geboren.

Das klappt auf Dauer aber ebensowenig, die Demokratie wird zum Selbstbedienungsladen, der Pöbel übernimmt die Herrschaft und es entsteht die Ochlokratie.

Wenn dann ein starker Führer wieder das Ruder übernimmt, beginnt der Kreislauf von vorn, es entsteht wieder eine Monarchie.

Ist das ein Gesetz des Lebens?

Kluge Menschen haben versucht, einen Ausweg aus diesem Kreislauf zu finden, z.B. durch das Konzept einer Republik, mit Mischverfassungen, v.a. mit Gewaltenteilung. Ein Blick auf das politische Geschehen in der westlichen Welt macht mir allerdings deutlich, dass das nicht funktioniert hat.

Was meinst Du: Wo stehen wir heute?

Atmung

In großen Gruppen werden die Gespräche schnell laut, weil jeder den anderen übertönen will. Die Tonhöhe steigt ebenso und irgendwann klingt es in meinen Ohren nur noch schrill. Ich denke dann immer: Ausatmen!

Manchmal werfe ich das tatsächlich in die Runde ein, alle sehen mich irritiert an, halten einen Moment inne und können kurz entspannen, bevor sie wieder ins Gespräch einsteigen.

Atmung beeinflusst unser Fühlen, Denken und Handeln – und umgekehrt. Versuche einfach einmal unter Atemnot zu lachen, klar zu denken oder gezielt zu handeln.

Aber meine Atmung ist doch in Ordnung. Sicher? Vielleicht bringen Dich diese 12 Minuten zum Nachdenken.

Das könnte unmöglich passieren… Oder doch?

Etwa 2005 saß ich in einer kleinen Strategie-Konferenz zum Thema molekulare Diagnostik. Der Chef, ein ehemaliger Pharma-Manager und damaliger Präsident einer Wissenschaftsakademie, erklärte den Anwesenden, Ziel sei es, allen Bürgern einen kleinen Mikrochip im Kopf oder in der Hand zu implantieren, um seinen Gesundheitsstatus permanent überwachen zu können. Das rettet Leben!

Nun bin ich alles andere als bibelfest, aber ein paar Semester Beschäftigung mit Philosophie des Mittelalters hinterlassen Spuren und ich war plötzlich hellwach. Warum? Bei den christlichen Mystikern spielte die Apokalypse des Johannes immer eine wichtige Rolle.

Und es macht, daß die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte allesamt sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen, nämlich den Namen des Tiers oder die Zahl seines Namens.

Der britische Bestseller-Autor Vernon Coleman macht ein kleines Gedankenspiel zu Mikrochips und Impfungen: was wäre wenn…

Markus Krall: Verzockte Freiheit

Wie die Hybris unserer Eliten die Zukunft unseres Kontinents verspielt

Wer nicht nur Staatsmedien konsumiert, sondern seine Informationen selbst sucht, der hat den Namen Markus Krall wahrscheinlich schon einmal gehört. Zunächst nur als interner Kenner der Finanzbranche, in der letzten Zeit aber auch als starke Stimme für Marktwirtschaft und Freiheit hat sich Krall einen Namen gemacht.

In „Verzockte Freiheit“, das in der Erstauflage schon 2014 erschienen ist, analysiert er die Finanz-, Banken- und Eurokrise von 2008. Als langjähriger Berater der Finanzindustrie im Bereich Risikomanagement, weiß er, wovon er spricht und kann die Handlungsmotive von Politik, Banken, Ratingagenturen und Derivatehändlern nachvollziehbar erklären. Er klopft die Interessen und Ziele – vom Erhalt des eigenen Ansehens, über Profilierung bis hin zu Gewinnmaximierung und manchmal auch blanker Gier – aller Marktteilnehmer ab. Das ist ein Lehrstück, wie menschliche Schwächen und systemische Abhängigkeiten zu Dysbalance und irgendwann zur Katastrophe führen. Wer sich für Risikomanagement, Ökonomie allgemein und/ oder Soziologie interessiert, der wird mit Sicherheit mehr als ein Aha-Erlebnis haben. Ist das freie Spiel der Marktkräfte die Lösung oder das Eingreifen des Staates und der Politik? Auch diese Frage wird am konkreten Beispiel analysiert und der Untertitel des Buches gibt schon einen Vorgeschmack auf seine Ergebnisse.

Kralls Lösungsansätze für die im Grunde ja immer noch nicht beigelegte Finanzkrise in Europa hat mich etwas ratlos zurückgelassen. Über die unterschiedlichen währungspolitischen Ausrichtungen der Nordländer und des Club Mediterrane ist viel diskutiert worden. Es sind zwei grundlegend verschiedene Konzeptionen, die in einem Währungsraum nicht kompatibel sind. Wie er sie aber dennoch unter einen Hut bringen will, hat sich mir nicht wirklich erschlossen.

Angenommen, Ehepartner leihen sich untereinander Geld. Unproblematisch ist das genau solange, bis es zu einer Scheidung kommt. Die Target 2 Salden könnten im Fall eines Auseinanderbrechens des Euros zu genau dieser Situation führen, dass Deutschland auf den gesammelten Schulden sitzen bleibt, die es im schlechtesten Fall in den Abgrund reißen. Das bietet eine Menge Verhandlungs-(Droh- und Erpressungs-) Potenzial für alle Länder, die das wissen, und ein Geheimnis ist es wirklich nicht. Deutschland hat ökonomisch voll auf die EU gewettet und niemanden müssen die Durchhalteparolen der Kanzlerin wundern – sie hat gar keine andere Wahl.

Es ist derzeit einfach noch preiswerter, die EU zu retten als sie untergehen zu lassen, das macht Markus Krall klar. Seine Argumente für die EU erinnern vielleicht auch deshalb mehr an eine PR-Aktion aus Brüssel als an tiefe innere Überzeugung.

Gewünscht hätte ich mir sechs Jahre nach der Erstauflage wenigstens ein Nachwort, in dem Markus Krall seine heutige Sicht auf die seitdem nicht wirklich verbesserte Lage an den Finanzmärkten hätte darlegen können. Das werden sie aber selbst im Weltnetz und auf youtube finden.