Bemerkenswert

Um Missverständnisse auszuräumen

Das würde die Regierung den Bürgern nie antun….

und wenn doch, würden die Medien darüber berichten…

auf jeden Fall gibt es bei uns unabhängige Gerichte…

Meinungsfreiheit ist in Deutschland gegeben…

Deutschland war schon immer militaristisch und hat die Kriege angefangen, die deutsche Geschichte ist gründlich erforscht…

Auf jeden Fall leben wir in der besten Demokratie, die es auf deutschem Boden je gab…

Deutschland ist ein reiches Land…

Das Geldsystem ist sicher und stabil, wir profitieren vom Euro…

Menschenrechte gelten für alle Personen…


Ganz sicher? Mit Pionierehrenwort und unter Eid? Gratulation, du bist ein guter Staatsbürge(r) und hast beste Karrierechancen!

Die schlechte Nachricht: auf diesen Seiten wirst du wenig bis nichts finden, was dich interessiert.

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Steuerung von Experten

Wie steuert man Wissenschaft?

Etwa im Jahr 2003 war ich bei einer großen Biotechnologie-Konferenz. In einer Pause fragte ich den Unterabteilungsleiter aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, wer denn eigentlich entscheide, welche Technologien gefördert werden (und welche nicht)? Mir war einfach nicht klar, ob es Expertengremien gibt, die die Politik und die Ministerien beraten. Und wie unabhängig diese Experten sind, wäre meine nächste Frage gewesen, denn es ging schon damals um viele Millionen Euro.

Zunächst irritiert, dann nachdenklich sah er mich einen Augenblick an, bevor er mir antwortete: „Sie sind etwas zu neugierig.“ Gespräch beendet, er wandte sich um und verschwand in Richtung Buffet.

Fisch-Expertin

Letzte Woche war ich auf dem Markt und ging auch zum Fischer: Eine große Auswahl an frischen Fischen und da bei kaltem Wasser die Fische am besten sind, war die Entscheidung, mal wieder Fisch zu essen, schnell getroffen. Aber welchen?

Die Fischfachverkäuferin mit einem unüberhörbaren mecklenburgischen Akzent empfiehlt mir allerlei von Forelle bis Hecht. Als ich nach Barsch frage, zeigt sie erfreut auf ein großes Exemplar direkt vor mir. Ein Riesenbarsch? Einen so großen Barsch habe ich noch nie gesehen. Die Seen, die dieser Fischer bewirtschaftet liegen, das hat sie mir schon einmal erzählt, im Naturpark, viele sind in Naturschutzgebieten, an manche Seen kommt nur der Fischer, für die Öffentlichkeit sind sie gesperrt. Vielleicht gibt es da einfach größere Exemplare…

Der Barsch ist schon entschuppt, die typischen Streifen eines Barsches sind also auch nicht zu sehen. Auf der Waage werden knapp 1,2 kg angezeigt. Ich kann es kaum glauben, einen so großen Barsch zu bekommen und freue mich schon auf das Essen.

Meine Zweifel sind schnell hinweggefegt: als Fischverkäuferin kennt sie Fische bestimmt besser als ich, sie ist aus Mecklenburg und die kennen sich doch sowieso irgendwie besser mit Fischen aus als wir Brandenburger. Betrügen will sie mich sicher auch nicht, sie kennt mich und wir wechseln manchmal zwei, drei Worte mehr als nötig. Also kaufe ich den Barsch.

Als meine Frau den Fisch zu Hause auspackt, sieht es etwas enttäuscht aus: „Du weißt doch, dass ich Schlei nicht mag.“ Ein kurzer Blick in den Naturführer: ja, aus der Nähe betrachtet ist das eindeutig ein Schlei.

Soviel zum Thema Experten. Im Rückblick ist es spannend, was sich in meinem Kopf abgespielt hat. Ich hatte erhebliche Zweifel, habe mich aber von der Fachkompetenz, meinem Appetit auf Barsch und allem, was ich mir selbst dazugedichtet habe, blenden lassen. Schön, wenn das ein Einzelfall wäre….

Jonathan Dilas: Spirituelle Dissoziation

Die Master-Technik für Selbsterkenntnis, Erleuchtung und Astralreisen

Bei meinen Erkundungen querfeldein durch das Weltnetz bin ich vor längerem auf den „Matrixblogger“ Jonathan Dilas gestoßen: Ein Freigeist, der über eigene Erfahrungen bei seinem Ausstieg aus den Programmen des Verstandes bis hin zu Astralreisen berichtet und nicht nur Angelesenes wiedergibt und mit viel Eso-Sosse übergisst, war mir sofort sympathisch. Also habe ich seinen Blog abonniert und die Gelegenheit genutzt, sein neues Buch für eine Rezension zu lesen.

Was aber soll eine „spirituelle Dissoziation“ sein? Psychologisch wird unter Dissoziation die Auflösung assoziativer Vorstellungsverbindungen verstanden, dissoziative Störung gilt als eine psychische Krankheit. Dilas will aber eine konstruktive Dissoziation, bei der man „kontrolliert und auf gesunde Art und Weise, eine Unterbrechung der Gedanken herbei(zu)führen und sich veränderten und erhöhten Bewusstseinszuständen zu(zu)wenden“ kann. 

Dazu macht er mehrere Exkurse, u.a. zum Philosophen Edmund Husserl, der in seiner Phänomenologie dafür plädierte, sich in der Wissenschaft frei von all seinen Assoziationen, Vorurteilen, Erwartungen und Hoffnungen zu machen. Sieh erst einmal ohne Konzepte genau hin! Dieser phänomenologische Impuls wurde von seinem Schüler Heidegger aufgenommen, der dann Wahrheit als „Unverborgenheit“ verstand. Unsere Vorstellungen von Wirklichkeit und Welt verhindern geradezu einen Blick auf die Wahrheit. 

Dissoziation kann also eine Art spiritueller Superkraft sein, die Psychologie sieht das aber eher als superkrank. Er erläutert die Klassifizierungen der Psychologie und stellt die Möglichkeiten eines konstruktiven Umgangs mit der Dissoziation dagegen. Das sollte für Therapeuten aufhorchen lassen und spirituelle Sucher neugierig machen. 

„Allein die Dissoziation reduziert die Realität vorübergehend auf die tatsächliche Gegenwart und ermöglicht eine genaue Studie des untersuchten Falls.“ (S.43) Dilas macht dann Ausflüge in die Quantenphysik, speziell zu Hugh Everetts Theorie alternativer Realitäten, analysiert verschiedene Arten von Zeitreisen und beschreibt, was mit mit Dissoziation alles möglich ist – (fast) alles. Das alles ist gut selbst durchdacht, flüssig und lesbar geschrieben und mit eigenen Erlebnissen aus seinen „Reisen“ verdeutlicht oder mit Geschichten von Menschen, die seine Seminare besucht haben oder sich einfach mit ihren Problemen an ihn gewandt haben, verständlich gemacht. 

Selbstbeobachtung ist für Dilas ein guter Einstieg in die Dissoziation: man beobachtet sich selbst in seinem Tun und Denken statt sich damit wie gewöhnlich zu identifizieren. Der Verstand schnattert aber immer wieder dazwischen, der Körper meldet sich mit Juckreizen oder Zittern oder es gibt unverhoffte Störungen wie Telefonklingeln. So schnell lässt einen die aus einem permanenten Gedankenstrom gewebte Matrix des Verstandes nicht einmal zum Urlaub hinaus. Wer es allerdings durch Üben schafft, der kann sogar die Realität wechseln. 

Dilas unterscheidet 5 Stufen der Dissoziation, die ersten sind vergleichsweise einfach zu erreichen, in den letzten beiden nimmt man dann schon eine eiförmige Membran, die Matrixhülle, um sich herum wahr und der erfahrene Psychonaut kann die Innenseite als Projektionsfläche nutzen, seinen eigenen Lebensfilm zu steuern. 

Ab ca. drei Minuten Nicht-Denken stellt sich die Dissoziation mit dem Umschalten auf den Astralkörper ein, ab fünf Minuten wird es mit der Wahrnehmung alternativer Realitäten und Zeitepochen spannend und ab zehn Minuten wird es zum Abenteuer. Übungen, um diesen Zustand zu erreichen, liefert er natürlich auch, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass einiges an Selbstdisziplin nötig ist. 

Wer schon einmal den Gedanken hatte, dass die Tür zur Wahrheit nicht nach Außen, sondern nach Innen aufgeht und wer den Ausgang aus der Höhle Platons sucht, der könnte hier einen Wegweiser finden. Psychisch instabilen Menschen würde ich allerdings abraten.

Neale Walsch über die Zukunft Deutschlands

Neale Walsch, ja, das ist der der Autor der bekannten ‘Gespräche mit Gott’.

Frage: „Lieber Gott, auch wenn’s heiß ist – kannst Du mal erklären, wie es mit Deutschland weitergehen soll?“ …

Antwort: „Euer Schicksal ist speziell, denn es gibt kaum ein Land, dem jemals so übel mitgespielt wurde. Ihr habt alle Formen des Missbrauchs erlebt, euch wurde die Würde und die Ehre genommen. Ihr wurdet belogen und betrogen. Aus diesen Tiefen beginnt ihr euch zu erheben, jedoch ohne Hass, sondern aus der Mitte eures Herzens. Ihr wisst um die alchemistische Umwandlung von Schmerz in die Liebe. Genau das wird eure Triebfeder sein, die dann alle Menschen anstecken wird. Vertraut eurer Liebe, und stimmt den großen Gesang der Freiheit an!“

Wasserplanet

Von den 510 Millionen km² der Erdoberfläche sind weniger als 30% Land oder anders gesagt: mehr als 70 % sind Wasser. Das fällt bei den Karten, die man meist sieht nicht auf. Ein Globus macht das ganz schnell deutlich – oder eine Visualisierung, wie diese von Visual Capitalist.

Was auf dem Grund der Meere an menschlichen Überreste noch zu finden ist, wirft einige Fragen zur offiziellen Geschichtsschreibung auf.